Frau Ciritoglu, wie sind Sie in die Immobilienbranche gekommen, und was hat sie letztlich zu Mobimo geführt?
Den ersten Kontakt mit der Welt der Immobilien hatte ich im Rahmen meines KVs in einem Treuhandbüro. Bereits zu diesem Zeitpunkt habe ich festgestellt, dass mein Interesse vor allem im Marketing und im Verkauf als im verwaltungstechnischen Bereich liegt. Mobimo ist ein bekannter Akteur mit spannenden Projekten, darum war diese Firma schon immer auf meinem Radar. Als dann eine Stelle ausgeschrieben war, habe ich meine Chance wahrgenommen und mich beworben. Ich bin nun seit mittlerweile Jahre Jahren in der Mobimo tätig, wovon die letzten drei Jahre in der Vermarktung von Stockwerkeigentum und Erstvermietung.
Die Mobimo-Gruppe ist im Wirtschaftsraum Zürich sehr präsent. Wie schätzen Sie die aktuellen Entwicklungen auf dem Zürcher Immobilienmarkt ein, welche Regionen sind für Sie am interessantesten?
Zürich ist eine faszinierende Stadt mit einer überdurchschnittlichen Lebensqualität, gepaart mit einer liberalen Wirtschaftshaltung. Diese Kombination lässt Zürich noch für lange Zeit als Wohnort attraktiv bleiben und wird weiterhin viele Menschen anziehen. Daher bin ich gegenüber dem Wirtschaftsraum Zürich und damit auch dem Immobilienmarkt sehr positiv gestimmt. 
Mobimo ist nebst Zürich aber auch in anderen Regionen wie zum Beispiel Lausanne, Aarau und Luzern erfolgreich tätig.
Lassen Sie uns über Ihr neues Prestige-Objekt im Kreis 9, «Station 595», sprechen. Was genau kann man sich darunter vorstellen, und wie kam es eigentlich zu diesem Namen?
Die «Station 595» ist in diesem Sinne kein Prestige Objekt, allerdings auch weit entfernt von einem konventionellen Wohnbau, da es sich um echtes Loftwohnen handelt. 
Der Name ergibt sich aus der Hausnummer 595 und der Tramstation direkt vor der Haustüre
Welche Annehmlichkeiten bieten die «Station 595»-Loftwohnungen Ihren Kunden?
Abgesehen von der verkehrstechnischen optimalen Lage in Zürich stechen sicherlich die qualitativ hochwertigen Produkte bei Apparaten und Armaturen sowie Materialien im Innenausbau hervor. Zudem ist das Raumgefühl der Lofts wegen ihrer Raumhöhe von bis zu 3m grossartig. 
Werden die Lofts auch vermietet und was muss man in etwa bezahlen?
Beim Projekt «Station 595» handelt es sich um reines Eigentumswohnungsprojekt. Aber es besteht natürlich die Möglichkeit, dass die Eigentümer Ihre Wohnungen vermieten. Daher kann ich leider keine Preisangaben machen. 
Die Architektin des Gebäudekomplexes ist die Zürcherin Silva Ruoss. War es für Sie die erste Zusammenarbeit mit Frau Ruoss?
Ja, wir arbeiten das erste Mal zusammen; die Zusammenarbeit verläuft absolut professionell und bereitet Freude. Frau Ruoss ist eine hervorragende Entwerferin mit einem Gespür fürs Detail und daher bei diesem Projekt gut aufgehoben.
Immobilienunternehmen waren bislang nicht gerade für ihr starkes Umweltbewusstsein bekannt. Gibt es denn in der Branche neue Tendenzen im Hinblick auf Umweltschutz bzw. Nachhaltigkeit?
Die Aussage, dass Immobilienunternehmen kein starkes Umweltbewusstsein haben, ist so pauschal gesprochen sicher nicht richtig. 
Bei Mobimo nehmen wir die Nachhaltigkeit als Chance wahr, mit einem echten Nutzen für unsere Kunden. 
Wir verstehen Nachhaltigkeit als Investition in die Zukunft und haben sie daher in unsere Immobilienstrategie integriert. Unsere Kunden profitieren z. B. bei energieeffizienten Immobilien von deutlich tieferen Nebenkosten. Zur Qualitätssicherung arbeiten wir mit anerkannten Labels zusammen. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien wie Standortqualität, ÖV-Anbindung, Wasserverbrauch, Materialwahl oder Biodiversität ist uns sehr wichtig. Im Bereich Gesellschaft differenziert sich Mobimo in ihren Arealen dank zukunftsweisender Konzepte, welche die Wohn-, Freizeit- und Arbeitswelten so verbinden, dass sie für die Menschen – unsere Kunden – eine besonders hohe Lebensqualität bieten.
Gibt es Menschen, die Sie in beruflicher Hinsicht besonders beeinflusst haben? Oder haben Sie sonst irgendwelche Vorbilder?
Es gibt innerhalb unserer Firma einige Menschen, die mich gefördert haben und in beruflicher Hinsicht bestimmt eine Vorbilds-Funktion auf mich haben. Aber ein eigentliches Vorbild habe ich nicht wirklich. Allerdings habe ich den grössten Respekt vor Menschen, die aus eigener Kraft etwas erreicht haben.
Wer beruflich so viel mit Immobilien zu tun hat, ist der im Hinblick auf sein privates Wohnumfeld auch schwer zufrieden zu stellen?
In allen Segmenten ob Miete oder STWE stelle ich fest, dass Menschen sehr unterschiedlich sind: Geschmäcker sind eben wirklich verschieden. Bei mir ist es sicherlich so, dass ich durch meinen Beruf ein stärkeres Bewusstsein für das Preis-Leistungsverhältnis entwickelt habe. 
Was bedeutet für Sie Luxus?
Luxus bedeutet für mich Zeit, Raum und Ruhe zu besitzen, und nicht unbedingt geldwerte Dinge zu besitzen. Zeit etwa mit Familie und Freunden zu haben, in die Ferien gehen zu können oder genug Raum zum Leben zu haben.
Die einzige Ausnahme, bei welcher ich mir ab und an etwas Materialismus gestatte: Ich liebe Schuhe – wie wohl die meisten Frauen…
Welche Ziele haben Sie als Leiterin Immobilienverkauf von Mobimo für die Zukunft, und mit welchen Strategien wollen Sie diese erreichen?
Grundsätzlich: das Erreichen der strategische und operativen Ziele innerhalb meiner Abteilung; Die Erreichung dieser Ziele ist eine klare Teamleistung, daher ist eine meiner wichtigsten Aufgaben jedes einzelne Teammitglied individuell mittels Verantwortung zu motivieren und gleichzeitig Raum für die eigene Entfaltung zu bieten; nur so ist eine gesamthaft starke Leistung zu erzielen.
Aber das allerwichtigste Ziel für mich persönlich ist, zufriedene Kunden und motivierte Mitarbeiter zu haben.