In acht Gebäudekomplexen sind Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe verschiedenster Branchen, Pharma- und Elektronikfirmen sowie Gross- und Detailhandelsunternehmen eingemietet, aber auch die öffentliche Verwaltung, das Gesundheits- und Sozialwesen, Architekturbüros oder Schulungszentren haben ihren Platz auf dem Areal der ehemaligen Textilfabrik gefunden.
Das schildareal, ehemals Standort der Tuchproduktion der Schild AG Liestal, hat sich seit Ende der 1980er-Jahre kontinuierlich zu einem Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungszentrum entwickelt und präsentiert sich heute als ein gelungener Mix aus sanierten und umgenutzten Industriebauten sowie neuen, modernen Gewerbe- und Bürogebäuden.
Im Gespräch mit dem GESCHÄFTSFÜHRER schildert Marc Löhle, Geschäftsführer der Schild AG Liestal, was das schildareal mit seinem breiten Angebot an Mietflächen und Infrastruktur alles zu bieten hat. 
GESCHÄFTSFÜHRER: Warum ist es für KMU interessant, sich auf dem schildareal anzusiedeln?
Marc Löhle: Wir bieten Gewerbemietflächen in einem äusserst vielseitigen Areal mit einem ebenso vielseitigen Mix an interessanten Mietern aus ganz verschiedenen Bereichen und Branchen mit einer hervorragenden Infrastruktur und optimaler Verkehrsanbindung. Vor allem aber erarbeiten wir zusammen mit den Mietern den auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Grundausbau der Räumlichkeiten und die dazu gehörenden infrastrukturellen Lösungen und sorgen so dafür, dass sie optimale Bedingungen für ihre Tätigkeiten vorfinden.
Greifen wir gerade das Thema Infrastruktur heraus – können Sie ein paar Beispiele nennen, was das schildareal diesbezüglich seinen Mietern bietet?
Das schildareal bietet eine bedarfsgerechte Energieversorgung. Die Versorgung der ökologisch produzierten Wärmeenergie erfolgt durch die Fernwärme Liestal. Die Umwandlung der Fernwärme in Prozesswärme, Heizwärme und Warmwasser erfolgt in der modernen, eigenen Energiezentrale. Das schildareal fördert eigenes Grundwasser, produziert zentral Druckluft und verfügt über einen Anschluss an das Gasnetz der IWB sowie Anschlusspunkte an das EBL-Telecom-Netz. Gebäude und Anlagen werden durch einen hauseigenen technischen Dienst gewartet, der übrigens auch von unseren Mietern für Dienstleistungen wie Staplerdienste angefordert werden kann. Ein Facility Management System unterstützt Serviceanforderungen und Störungsmeldungen der Mieter via Internet. Abfallentsorgung und andere Dienstleistungen sind zentral organisiert. Auf dem schildareal stehen über 300 Parkplätze zur Verfügung, davon rund 60 Besucherparkplätze. Für Velos und Mopeds stehen eigene Unterstände zur Verfügung. Die Gebäude sind teilweise mit Anlieferungsrampen, Hebebühnen und Anpassrampen ausgestattet.
Aber das schildareal bietet natürlich mehr als «nur» die Summe seiner fortschrittlichen Infrastruktur?
Ja. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Wir pflegen partnerschaftliche Beziehungen zu unseren Mietern und stehen im ständigen Dialog mit ihnen. Gemeinsam entwickeln wir massgeschneiderte Lösungen für ihre Anforderungen und Bedürfnisse. Da die administrative Verwaltung vor Ort ist, können wir zudem kompetent und schnell handeln. Diese Philosophie hat sich bewährt, und das schildareal ist so etwas wie ein kleines Dorf geworden, wo sich aufgrund des vielfältigen Mieter-Mix auch viele Synergien ergeben. Hier arbeiten die Menschen nicht nur, sondern sie begegnen sich, zum Beispiel in unserem öffentlichen Restaurant, das sich zudem für Spezialanlässe eignet.
Wie entwickelt sich das schildareal weiter?
Das schildareal entwickelt sich ständig weiter. So sind in den letzten Jahren zwei neue mehrstöckige Geschäftsgebäude entstanden, und ein weiteres Büro- und Gewerbehaus mit vielseitiger Infrastruktur, das auf vier Geschossen insgesamt 3‘500 Quadratmeter Mietfläche und eine Tiefgarage mit 52 Parkplätzen bietet, ist zurzeit im Bau und kann im Frühjahr 2015 bezogen werden. Noch sind Mietflächen zu haben, aber grundsätzlich ist es unsere Philosophie, massvoll sowie gesund zu wachsen und erst bei entsprechendem Bedarf und im Einklang mit den Bedürfnissen des Marktes in den Bau neuer oder in die Renovation alter Gebäude zu investieren. Dabei gilt, Altes wenn möglich durch Erneuerung zu erhalten und nur wenn nötig durch Neubauten zu ersetzen. 
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Schild AG Liestal
Eichenweg 1
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E-Mail: liegenschaften@schild.ch
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