Hans-Jörg Fankhauser und das Team der Fankhauser Architektur und Immobilienentwicklungen AG entwickeln Gebäude mit hoher Qualität und bleibendem Wert. Sie verbinden professionelle Architektur, Innenarchitektur und Immobilientreuhandwissen. Vom Erstkontakt bis zur Übergabe bietet Fankhauser dem Kunden jeweils den gleichen Ansprechpartner. Ein grosser Vorteil, den eben ein mittleres KMU-Unternehmen bieten kann.

Aktuelles Umweltrecht und ökologische Anliegen sind zentrale Themen, wenn es darum geht, die komplexen Zusammenhänge von Arealentwicklungen in die richtige Richtung zu steuern. Immer ist eine erfolgreiche Entwicklung ein Produkt mehrerer kompetenter Fachpersonen, die beigezogen werden müssen um ein mehrdimensionales Netz von Informationen und technischen Abhängigkeiten aufzuarbeiten. Man denke zum Beispiel an die Entwicklung des Energieversorgungskonzeptes eines Gesamtareals.

Spezialisiert ist Hans-Jörg Fankhauser insbesondere auf die Entwicklung von ganzen Arealen und Quartieren für multifunktionale Gewerbeflächen und individuelle Wohnbauten. Der Name Fankhauser verbindet sich teilweise mit wegweisenden Projekten wie dem Airport-Hotel in Basel mit 180 Zimmern, dem mondänen Erlentor mit 240 Stadtwohnungen oder der Wohnsiedlung Seidentor in Arlesheim an der Birs sowie mit dem TechCenter Reinach, wo sich mittlerweile diverse Weltkonzerne mit 700 Arbeitsplätzen angesiedelt haben. Auch das bekannte Baudienstleistungsunternehmen Stamm hat seine neuen Werkstatt- und Büro-Arbeitsplätze in einem Projekt von Fankhauser Architektur AG, mitten in der Birsstadt, in Arlesheim eingerichtet.

Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt Hans-Jörg Fankhauser, was er unter einer zukunftsfähigen Projektentwicklung versteht beziehungsweise welche Anforderungen an einen Projektentwickler gestellt werden und spricht über ausgewählte Projekte.

«Geschäftsführer»: Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektentwicklung?

Hans-Jörg Fankhauser: Für eine Projektentwicklung braucht es das Zusammenführen einer überzeugenden Projektidee mit der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit einer Aufgabenstellung. Insbesondere sind eine Vielzahl von Themen des Umweltschutzes, des Umweltrechtes und der Ökologie frühzeitig in die Projektentwicklung aufzunehmen. Diese bilden immer öfter die wirklichen Randbedingungen von Arealentwicklungen. Die Aufgabe der Architektur besteht
darin, diese Themen bildhaft umzusetzen und visuell zu interpretieren. So wird in Zukunft auch eine neue Architektursprache entstehen.

Welche Anforderungen werden dabei an Sie als Projektentwickler gestellt, beziehungsweise welche Philosophie verfolgen Sie?

Neben einer hoch qualifizierten Ausbildung in Architektur, Immobilientreuhand und Rechtswissenschaften benötigt man ein hohes technisches Wissen und grosse Erfahrung mit Verwaltungsbehörden, deren internen Prozesse sowie mit den verschiedenen Finanzierungsinstituten und deren spezifischen Anforderungen. Als Projektentwickler muss man in der Lage sein, disziplinenübergreifend zu denken. Ebenso zentral ist ein grosses Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt. Meine diesbezügliche Philosophie lautet: Wir bauen mit Menschen für Menschen.

Greifen wir aus den zahlreichen Projekten, die Sie als Entwickler verantworten, exemplarisch ein paar heraus, um konkret kurz aufzuzeigen, wie Sie arbeiten. Was zeichnet zum Beispiel die Wohnüberbauung Erlentor aus?

Bei der Wohnüberbauung Erlentor ging es darum, in einem neu entstehenden Stadtquartier mit zukunftsweisender Architektur 240 neuartige Stadtwohnungen zu gestalten. Dazu entwickelten wir ein Konzept, das es möglich machte, 40  verschiedene Wohnungstypen anzubieten. Daraus ist ein Projekt entstanden, das in kürzester Zeit voll vermietet werden konnte.

Im Herbst sind die ersten Wohnungen der Siedlung Steinreben in Reinach bezugsbereit – können Sie kurz dieses Projekt beschreiben?

Auf dem 14’000 Quadratmeter grossen Areal entstehen bis Frühsommer 2016 vier Gebäude mit total 90 Eigentumswohnungen von 2½ bis 5½ Zimmern. Alle mit grossen Fenstern und sehr grossen Terrassen. Attikawohnungen mit Terrassen von 100 m2 sind der Standard, den wir uns gesetzt haben. Das gesamte Projekt wurde ähnlich wie das Seidentor in Arlesheim konzipiert. Dadurch, dass die Besucherparkplätze ins Untergeschoss verlegt wurden, kann eine ruhige, charmante und parkähnliche Wohnanlage gebaut werden.

Ebenfalls seiner Vollendung nähert sich die Überbauung Duradero in Allschwil – was ist das Herausragende an diesem Projekt?

Auf dem ehemaligen Gelände der Sportanlagen der CIBA am Basel-
mattweg, die direkt neben dem Alterszentrum nur noch wenig genutzt wurden, entstehen bis Ende 2016 total 220 Mietwohnungen und 40 Eigentumswohnungen. Auch hier basiert das Konzept auf unterschiedlichsten Wohnungstypen für alle Altersgruppen. Viele der Wohnungen sind bereits vor Fertigstellung vermietet. Auch in diesem Projekt sind die Besucherparkplätze im Untergeschoss angeordnet, sodass ein zentraler Park mit ca. 10’000  m2 Grösse entsteht. Direkt an der Bachgrabenpromenade gelegen ist dies ein idealer Ort für das stadtnahe Wohnen im Grünen.

Verraten Sie uns wenigstens eine Ihrer neuen Arealentwicklungen?

Wir entwickeln mitten in der Birsstadt, auf einem Areal von 35’000 m2, hoch moderne und flexible Gebäude, die campusartig angeordnet werden. Wir entwickeln dies für Unternehmen, die sich verkleinern und verbessern möchten und dafür hervorragend mit Lastwagen und ÖV erschlossene Flächen mieten oder kaufen wollen. Die Erfahrungen aus den zehn Jahren Entwicklungszeit, die in das Projekt TechCenter Reinach eingeflossen sind, werden mit weiteren flexiblen Ansätzen weiterentwickelt. Wer sich für diese wirtschaftlich hoch interessanten Flächen interessiert, darf sich bei uns melden.