Die Skepsis einiger globaler Machthaber gegenüber dem Klimawandel und der Rolle der Wirtschaft dabei, hat nicht nur negative Auswirkungen. Das Gute an der Sache ist, dass
das Thema Sustainability vermehrt in die Schlagzeilen kommt und in den Agenden der Wirtschaftsteilnehmer bleibt.

Ungeachtet des politischen Hickhacks ist es offensichtlich, dass Firmen die Möglichkeit haben, mehr Geld zu verdienen, wenn sie dem Thema Nachhaltigkeit entsprechend Rechnung tragen. Warum? Zum einen werden Unternehmen, die Verantwortung gegenüber Umwelt und
Gesellschaft übernehmen, belohnt. Denn in Zeiten des Internets hat die Marke eine viel höhere Bedeutung erlangt – das gilt auch für KMU. Wer seine Marke authentisch und verantwortungsbewusst positioniert, der wird mit loyaleren Kunden belohnt. Zudem haben die Firmen damit auch die Möglichkeit, motivierte und gegebenenfalls jüngere Mitarbeiter zu gewinnen, denn «die Sinn- und Verantwortungsfrage» drängt in alle Wirtschaftsbereiche vor. Andererseits werden Firmen, die im Umgang mit globalen Ressourcen nachlässig sind, bestraft. Sei es durch die höheren Kosten, die ihnen entstehen, oder sei es durch Reputationsmangel, was ein absolut toxisches Element für die in den Zeiten des Internets
so wichtige Markenpflege ist.

Der heutige Treiber bei nachhaltig orientierten Unternehmen ist nicht mehr Begrenzung und Selbstkasteiung. Vielmehr sind es clevere, smarte Prozesse und Systeme, welche Verbrauch- und Ressourcenallokation steuern. Der Verschwendung und der Umweltbelastung wird heute mit intelligenter Verrichtung der Arbeit Einhalt geboten. Dabei kommt fast ausnahmslos vernetzte IT zum Zug, die misst, steuert und optimiert. Die Vernetzung erfolgt via Internet, und es gibt keine isolierten Systeme mehr. Ein Clou dieser intelligenten Lösungen ist es ja, dass man die Prozesse über die Firmengrenzen hinwegsteuert und auch externe Sachverhalte
mit einbezieht. Nachhaltigkeit geht eigentlich gar nicht mehr ohne Digitalisierung. Smart Cities, Lean, Autonomous Driving, Sharing Economy und so weiter sind alles digitale Technologien und «smarte» Konzepte, die heutzutage als Selbstverständlichkeit dazugehören. Dabei ist die Sicherheit jedoch ein Muss, denn ohne Cyber Security gibt es keine Smart City. Leider wurde in Vergangenheit dem Aspekt der Informatik- und Gerätesicherheit viel zu wenig Beachtung
geschenkt. Das Internet und viele Betriebssysteme wurden anfänglich ohne Sicherheitsüberlegungen aufgebaut, und diesbezüglich hat die Welt immer noch Nachholbedarf. Doch inzwischen leben wir alle in der Welt des Internets. Verbrecher aller Art, seien es Akteure, die auf den Staat, die Wirtschaft oder den Privatmenschen zielen, sind auf
Cybercrime umgestiegen. Es ist erwiesen, dass sich die Bedrohungslage zwischen 2016 und 2018 verdreifacht hat – und der heutige Schutz im Web hängt hinten nach. Dabei ist es
erschreckend, wie systemlastig die Unternehmen mit dem Thema Cyber Security umgehen: Die meisten Mittel werden für irgendwelche EDV-Systeme ausgegeben, obschon es erwiesen ist, dass über 90 Prozent der erfolgreichen Angriffe beim Mitarbeiter – mit einer simplen Phishing Mail – begannen.

Wer an Veranstaltungen des Swiss Green Economy Symposium teilnimmt – das nächste ist am Dienstag, 3.9.2019, in Winterthur – kann deutlich sehen, wie schnell Digitalisierung und Nachhaltigkeitsbestrebungen in der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft voranschreiten. Effektive Sustainability ist jedoch nur möglich, wenn sie auf einer sicheren digitalen Plattform fusst und vor allem die Benutzer im Umgang mit Internetrisiken geübt sind!

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