Es gibt viele Gründe, warum das Algen­wachstum an unseren Häusern in den letzten Jahren zugenommen hat. So hat sich der CO2-Gehalt der Luft erhöht und damit das Pflanzenwachstum beschleunigt. Schon aus diesem Grund ist ein grösserer Handlungsbedarf gegeben. Es müssen mindestens weitere fünf Aspekte beobachtet werden:

Kondenswasserbildung: Häufiger Grund für die frühzeitigen Veralgungen an heimischen Fassaden ist eine falsch an­gebrachte Wärmedämmung. Der Putz ist durch die Dämmung so stark vom Mauerwerk abgekoppelt, dass er keine Wärme von innen erhält. Durch das geringe Wärmespeichervermögen kühlt die Aussenhaut der Fassade in der Nacht rasch ab, und Tauwasser bildet sich an der Fassade. Diese Atmosphäre behagt Algen.

Geografische Ausrichtung des Gebäudes: Besonders stark betroffen ist oftmals die Nord- und / oder Wetterseite des Hauses, da die Sonne diese Seite schlecht erreicht. Es bilden sich gerne Feuchtigkeitsbiotope, die tagsüber nicht durch die Sonne natürlich austrocknen.

Lage des Objekts: Fassaden in länd­lichen Umgebungen sind stärker betroffen als städtische Objekte. Auch angrenzende Grünflächen, Wälder oder einzelne Bäume und Sträucher begünstigen das Algenwachstum. Ebenso verstärken nahe gelegene Flüsse, Teiche sowie Biotope den Befall.

Falsches Lüftungsverhalten: Schwarze Verfärbungen über vielen Fenstern sind ein eindeutiges Zeichen. Bei diesen Verfärbungen handelt es sich meistens um nichts weiteres als Schwarzschimmel. Durch falsches ­Lüftungsverhalten (Kippfenster) entweicht die warme, feuchte Raumluft aus dem Zimmer und setzt sich auf der kalten Aussenfassade ab. Direkt über den Fenstern bildet sich vor allem in der kalten Jahreszeit vermehrt Kondenswasser. Zusammen mit dem mitgenommenen Wohnraumstaub fühlt sich der Schwarzschimmel zu Hause.

Konstruktive Mängel: Zu wenig bis gar kein Dachüberstand trägt zum Befall bei, da zusätzlich viel Regenwasser an die Fassade gelangt. Zu kurze Fensterbänke sind auch ein Problem. Das dort auftretende Regenwasser wird nicht ordentlich abgeleitet und fliesst somit die Fassade hinunter. Es entstehen oftmals sogenannte «Läufer» unter den Fensterbänken.

Lösungen am Start
Seit mehreren Jahren setzen sich die Experten von Algenprofi.ch GmbH mit dem Thema Algenentfernung an den Fassaden auseinander. Gründer und Geschäftsführer Giorgio Tatone betont: «Wir sind Vorreiter der Drei-Phasen-Reinigung in der Schweiz, und unsere Entwicklungen und Forschungen werden stetig weitergeführt. Unser Verfahren entfernt nicht nur effizient Algen bis tief in die Poren, sondern bietet auch noch einen nachhaltigen Schutz vor Neubefall, auf den wir mehrere Jahre Garantie abgeben.» 90 Prozent aller Verschmutzungen an Fassaden sind auf das Wachstum von Algen und Pilzen zurückzuführen. Zu oft werden leider Fassaden neu gestrichen, obwohl der Verputz noch einwandfrei ist. 

Falsches Vorgehen
Die Experten raten davon ab, Algen im Selbstversuch entfernen zu wollen. Algenbefall kann ohne entsprechende Vorbehandlung nur mit sehr viel schädlichem Wasserdruck entfernt werden. Das «Kärchern» mit einem Hochdruckreiniger hört sich imposant an, ist aber der falsche Weg. Dabei spült man den Putz aus und er wird rauer. Ausserdem wird der Befall nicht porentief abgetötet. 

Weitere Informationen:
www.algenprofi.ch