An der Auto Basel kann man in einem Messerundgang einen vollständigen Überblick über alle Automarken, die derzeit in der Region Nordwestschweiz vertreten sind, erwerben. Dabei werden auch einige bedeutende Highlights und Neuigkeiten präsentiert. Erwartet werden gegen 30’000  Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt zur drittgrössten Schweizer Automobilmesse in der Rundhofhalle der Messe Basel beim Messeplatz ist wieder frei. «Mehr als 40 Marken mit über 300 Neuwagen, 50 verschiedene Nutzfahrzeuge (bis 3.5 Tonnen), Anbieter von Zubehör sowie Dienstleister wie Banken und Leasinganbieter, Sattlereien und Autovermieter informieren über ihre Angebote», erklärt Messeleiter Werner Schmid. Über 100 regionale Garagenbetriebe nehmen an der Messe teil, aber auch die Vertreter der wichtigsten Importeure werden erwartet – ihre Präsenz unterstreicht den Stellenwert, den die Auto Basel bei Handel und Hersteller geniesst. Unter anderem sind auch die beiden Automobilclubs ACS und TCS, die Polizei Basel-Stadt oder die Behindertentransport IVB mit einem Stand vertreten, und einmal mehr bieten zahlreiche Aussteller die Möglichkeiten für Probefahrten an. Wie jedes Jahr kann die Auto Basel wiederum einige Premieren vorweisen. «Als Europapremiere wird der Mercedes-Benz GLC Coupé an der Auto Basel vorgestellt», sagt Werner Schmid. «Als Schweizer Premieren können wir ausserdem den neuen Aston Martin DB11, den Porsche 718 Cayman, den Subaru Levorg MY 2017, den Suzuki S-Cross oder den Volvo V90 präsentieren. Das Publikum darf sich zudem auf viele weitere Neuheiten freuen.»

Die Auto Basel ist sowohl Publikums- als auch Verkaufsmesse, wobei sich der Verkaufsaspekt in den letzten Jahren akzentuiert hat. Sie ist explizit auf das regionale Autogewerbe sowie auf potenzielle Käufer aus der Region ausgerichtet und mittlerweile zu einer Kontaktplattform geworden. «Um die 200 Direktverkäufe werden jährlich an der Messe getätigt», bestätigt Werner Schmid. «Die Auto Basel widerspiegelt jeweils aber auch den rasanten technologischen Wandel in der Automobilindustrie und ist demnach auch eine Informationsplattform für die Besucher», ist Werner Schmid überzeugt. «Standen an früheren Messen
alternative Antriebsformen oder technologisch fortschrittliche Motoren mit weniger Spritverbrauch oder geringerem CO2-Ausstoss im Vordergrund, rücken nun immer mehr auch elektronische Assistenzsysteme und vernetzte Lösungen in den Mittelpunkt des Interesses.»

Nach Informationen von «auto-schweiz», der Vereinigung der 33 offiziellen Automobil-Importeure in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, hat der Markt für Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ein zufriedenstellendes erstes Halbjahr  2016 hinter sich. Insgesamt kamen 158’037 neue Fahrzeuge auf die Strassen. Dies entspricht zwar einem geringen Rückgang von 2.3 Prozent oder 3 761  Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Entwicklung liege aber im Rahmen der Erwartungen von «auto-schweiz». Die Erreichung der Jahresprognose von 305’000 Personenwagen erscheine demnach nach wie vor realistisch. Laut «auto-schweiz» steigt der Marktanteil der Alternativ-Antriebe, der sich nach sechs Monaten auf dem Höchstwert von 4.4 Prozent eingependelt hat. Das Wachstum geschehe aber langsam und sei ausschliesslich auf die Hybrid-Antriebe zurückzuführen, während die Zahl rein elektrischer Fahrzeuge stagniere. Die Marktanteile von Allrad (43.1 Prozent) und Diesel (39.4 Prozent) liegen demgegenüber auf Rekordniveau.

www.auto-basel.ch