Zurzeit diskutiert das verjüngte Team der Macherinnen und Macher darüber, wie das kreative Potenzial, das der Theologische Tipp inhaltlich und gestalterisch bietet, in Zukunft genutzt beziehungsweise umgesetzt werden soll.

Dominik Prétôt, CEO von Telebasel, erklärt im Interview, weshalb der Theologische Tipp ein unverzichtbarer Bestandteil des Telebasel-Programms ist.

GESCHÄFTSFÜHRER: Weshalb legen Sie Wert darauf, dass eine Sendung mit religiösem Bezug Platz im Programm von Telebasel hat?
Dominik Prétôt: Der Theologische Tipp ist nicht explizit eine religiöse Sendung, sondern behandelt aktuelle Themen oder Themen von allgemeinem Interesse unter dem Aspekt christlich-abendländischer Werte. Der Theologische Tipp bietet Lebenshilfe, erklärt Hintergründe des christlichen Brauchtums, bezieht Stellung zu gesellschaftlichen Entwicklungen oder regt einfach zum Nachdenken an. Die Macherinnen und Macher der Sendung sind dabei völlig frei in ihrer Themenauswahl und können so quasi einen Kontrast zu den anderen Programmpunkten von Telebasel liefern.

Im Moment wird darüber diskutiert, wie sich die Sendung weiterentwickeln soll – wohin geht die Reise?
Es besteht ja nicht ein unbedingtes Muss zur Veränderung. Alles ist möglich – neue Drehorte ausserhalb des Studios, Integration neuer Sendeelemente, Interaktionen mit den Zuschauern usw. – das Team lotet nun verschiedene Möglichkeiten aus und geniesst dabei von unserer Seite vollständige kreative und inhaltliche Freiheit. Es ist auch durchaus denkbar, dass es Sinn macht, eine Sendung im Programm zu haben, in deren Mittelpunkt einfach das Wort steht. Was alles möglich ist, hat zum Beispiel vor ein paar Jahren Martin Dürr vorgemacht, der einfach während vier Minuten geschwiegen hat, was wir allerdings als regelmässigen Programmpunkt vielleicht eher weniger favorisieren (lacht)!

Wird es in Zukunft auf Telebasel auch einen Islamischen oder Buddhistischen Tipp geben?
Aus historischer Sicht ist Telebasel als Bürgerkanal – damals unter dem Namen «Stadtkanal» – gestartet. Dabei haben die Katholische, die Christ-katholische und die Evangelisch-reformierte Kirche, also die drei Landeskirchen, von Beginn an sich im Sender inhaltlich und personell wie andere gesellschaftlich relevante Gruppen hier in Basel mit ihren Anliegen engagiert. Wir möchten deshalb an dieser gewachsenen Struktur festhalten. Aber selbstverständlich räumt Telebasel im Rahmen seines Sendeauftrages in seinen Sendungen auch anderen Religionsgemeinschaften regelmässig und ausführlich Platz für ihre Anliegen, Feiertage und sie betreffende Themen ein.

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