Moderne Verglasungen erreichen Spitzenwerte im Wärmeschutz. Einsparpotenzial liegt allerdings noch im Randverbund des Isolierglases, da
herkömmliche Abstandhalter aus Aluminium eine erhebliche Wärmebrücke bilden. Mit ACSplus (Anti Condensation System) liefert Glas Trösch schon lange eine gelungene Lösung für den Randverbund. Nun hat das Unternehmen sein Produkt weiterentwickelt und die Wärmedämmeigenschaften nochmals verbessert. Die Silikonmatrix von ACSplus verhindert eine Abkühlung der Glasoberfläche im Randbereich auf der Rauminnenseite – Das spart Energie, verringert das Risiko der Kondenswasserbildung und ist zudem optisch
ansprechend und dezent.

Der Randverbund dient in erster Linie als Abstandhalter der einzelnen Glasscheiben und verschliesst die Zwischenräume dauerhaft gas- und wasserdampfdicht. Da der Randverbund eine geringere Wärmedämmwirkung als das Glas und der Fensterrahmen hat, ist er der anfälligste Bereich des Fensters für Kondensatbildung – Insbesondere bei grossen Differenzen zwischen Innen- und Aussentemperatur sowie hoher Raumfeuchte. Die beschlagenen Fenster stören nicht bloss die Optik, das abtropfende Kondenswasser kann Schäden am Fenster verursachen und fördert den Schimmelpilzbefall. Ausgestattet mit ACSplus entfällt die kühlere Bauteilzone am Übergang von Fensterrahmen zur Verglasung. Dies senkt das Risiko Kondenswasserbildung.

Bei einer konstanten Innentemperatur von 20°C bietet eine 3-fach-Isolierverglasung mit Aluminiumabstandhalter nur bis ca. -5°C Aussentemperatur Schutz vor Tauwasserbildung an der Innenseite des Fensters – in unseren Breitengraden sind diese Temperaturen im Winter schnell erreicht. ACSplus dagegen verhindert die Bildung von Kondensat bei gleichem Scheibenaufbau bis zu einer Aussentemperatur von -21,5°C.

Besonders deutlich wird die Qualität des Abstandhalters beim Psi-Wert, dem längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten ψ. Dieser beschreibt die wärmetechnische Wechselwirkung zwischen Verglasung, Abstandhalter und Fensterrahmen.

Je kleiner der Psi-Wert, desto geringer sind die Wärmeverluste im Randverbund. Dank der Weiterentwicklung seines Produktes konnte Glas Trösch diesen Wert senken: Der neue ACSplus Randabstandhalter gewährleistet somit eine deutlich höhere Oberflächentemperatur und geringere Wärmeverluste als Abstandhalter aus anderen Materialien. Für 3-fach Isolierglas beispielsweise liegt der Wert von ACSplus je nach Fenstersystem zwischen 0,029 und 0,031 W/mK. In Verbindung mit Fensterrahmen und Verglasung ergibt dies dann den Psi-Wert. Vorreiter im Randverbund Glas Trösch steht seit über 100 Jahren für Glas und Innovationen. Mit dem Randverbundsystem ACSplus aus einer Silikonmatrix hat das Unternehmen einen hohen Standard für Abstandshalter gesetzt. Doch darauf ruht sich Glas Trösch nicht aus und ist stets auf der Suche nach Verbesserungspotenzial. Nun hat das Unternehmen die Dämmeigenschaften des Randverbundsystems nochmals gesteigert. Durch die Optimierung des Materials eignet sich das schmale ACSplus ausgezeichnet für den Einsatz in schlanken Fensterrahmen und entspricht auch hohen Gestaltungsanforderungen. Der Uw-Wert des neuen Systems liegt je nach Fensterart (abhängig von der Verglasung und des  U-Wertes vom Rahmen) zwischen 0.7 und 1.1 W/m2K.

Innovativ sind sowohl die Produktidee als auch die Fertigung: In einem robotergesteuerten Verfahren wird das Profil vollautomatisch auf die Scheibe appliziert – Dies gewährleistet eine einwandfreie Ästhetik mit minimalen Fertigungstoleranzen. Zudem sorgt die Farbgebung wahlweise in Grau oder Schwarz für eine diskrete, unaufgeregte Optik.

Weitere Informationen:
www.glastroesch.ch