Im 1860 erbauten und 2009 unter Denkmalschutz gestellten Gebäude befindet sich seit 2001 das durch die Mission21, dem Evangelischen Missionswerk Basel, geführte hotel bildungszentrum 21.

Im Gespräch gibt Hoteldirektor Pascal Martin nähere Einblicke in das frisch renovierte Haus und dessen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

GESCHÄFTSFÜHRER:
Ist das hotel bildungszentrum 21 ist ein ganz normales Hotel?

Pascal Martin:
Ja und nein! Es ist ein 3-Sterne-Parkhotel in bemerkenswerter Umgebung für Gäste aus aller Welt, ob für Touristen, Messebesucher oder Geschäftsleute. Herausragend sind die Nutzungsmöglichkeiten für Seminare, Tagungen, Workshops oder Privat- und Geschäftsanlässe in unseren 18 mit modernster Technik ausgerüsteten Räumlichkeiten, welche von zwei bis 250 Personen genutzt werden können. Bei Bedarf stehen im Oekolampad, unserer externen Tagungs- und Event-Location, zwei weitere Seminarräume für bis zu 400 Personen zur Verfügung. Ein Unterschied zu einem gängigen Hotel ist die Tatsache, dass die erwirtschafteten Gewinne vollumfänglich in die Projekte der Mission21 fliessen. Vor gut zehn Jahren hat die Basler Mission, welche dieses Jahr das 200-jährige Bestehen mit grossen Feierlichkeitenbegeht, ihr operatives Geschäft – darunter auch das hotel bildungszentrum 21 – dem neu gegründeten Gemeinschaftswerk Mission21 übertragen.
 
Welche Verpflegungsmöglichkeiten bestehen für die Gäste?

Das Hotel verfügt über ein eigenes, nicht öffentliches Restaurant – unsere Küche benutzt ausschliesslich frische und regionale Produkte. Das Restaurant kann für Bankette für zehn bis 250 Personen gemietet werden, ausserdem bieten wir auswärtigen Gästen auf Reservation hin jeden ersten Sonntag des Monats einen Sonntagsbrunch an. Zu empfehlen ist auch unser Fondue-Plausch im Pavillon mitten im Park. Man kann aber auch im Spalenkeller, umgeben von den alten Stadtmauern, dinieren. Auf Wunsch kann unser wunderbarer Garten für Anlässe jeglicher Art genutzt werden.  

Wie zufrieden sind Sie mit den Resultaten der Renovation?

Sehr! Alle Zimmer sind modernisiert, die Eingangshalle, in die wir eine Bar integriert haben, ist umgebaut und bietet nun mehr Sitzmöglichkeiten. Aussen wurde die ganze Fassade saniert, und es wurden Energiesparmassnahmen ergriffen. So wurden 485 Fenster ersetzt. Insgesamt ist es gelungen, den Originalcharakter dieses denkmalgeschützten, romantisch-klassizistischen Gebäudes wiederherzustellen.