Der europäische Mittelstand fordert mehr Unterstützung von Regierungen und Geldgebern. 70 Prozent von ihnen sind der Meinung, unter dem «Middle Child Syndrome» zu leiden. Dies ist das Ergebnis einer neuen, von Ricoh Europe in Auftrag gegebenen Studie.

Mittelständische Unternehmen fühlen sich nicht nur abgeschnitten von den finanziellen Hilfen, die für Start-ups und Kleinunternehmen bereitgestellt werden, vielen fehlen ausserdem die Möglichkeiten, die Grossunternehmen haben, um mit komplexen und aufwendigen gesetzlichen Vorschriften fertigzuwerden. Um im Wettbewerb besser mithalten zu können, verlangen 76 Prozent der mittelständischen Unternehmen, dass Gesetzgeber eine Umgebung schaffen, in der sie ihre Wachstumsziele einfacher erreichen können. Dies würde die europäische Wirtschaft insgesamt stärken.

Die Studie belegt, dass 67 Prozent der mittelständischen Unternehmen Probleme haben, mit neuen Marktteilnehmern und grossen Unternehmen mitzuhalten. 71 Prozent geben an, dass sie aufgrund von Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung einem höheren Geschäftsrisiko ausgesetzt sind.

Die Studie zeigt, dass mittelständische Unternehmen für die kommenden zwei Jahre eine Reihe von Prioritäten haben. Die wichtigsten sind die Einführung neuer Produkte oder Services (30 Prozent), Schaffung von Wachstum (28 Prozent) und der Einsatz innovativer Technologie (28 Prozent).

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